Fast forward

Jona kann robben, seit er 7 Monate alt ist – seit ein paar Wochen. Am Anfang kam er nur wenig Zentimeter voran, inzwischen setzt er sein Fortbewegungsmittel gezielt ein, um mal eben quer durch die Küche zum Mülleimer zu gelangen… oder zum Geschirrspüler… oder in den Flur zum Schuhregal :-)

Er isst jetzt 3 Breie: Mittags Gemüse-Fleisch-Brei, nachmittags Getreide-Obst-Brei und abends Milch-Getreidebrei. Außerdem hat er sich angewöhnt, in der Nacht öfter mal bis zu 4 Stunden am Stück zu schlafen. So wird er nur noch 2-3 Mal in der Nacht gestillt – je nachdem, ob man die Mahlzeit am ganz frühen Morgen gegen 5 oder 6 Uhr dazuzählt oder nicht. Dann hat er nur noch eine Stillmahlzeit am Vormittag zwischen 9 und 10 Uhr, und das wars!

Ja, die Mama Annika freut sich darüber sehr, denn obwohl sie im Prinzip sehr gerne stillt, braucht sie dringend mehr Unabhängigkeit, um mehr für sich selbst tun zu können. Da Jona immer noch Schwierigkeiten hat, regelmäßig ohne größeres Theater einzuschlafen, soll heißen: ohne Getragen-Werden, Stark-Gewippt-Werden, oder gar In-den-Schlaf-Gestillt-Werden, zehrt das sehr an unseren Kräften, denn er schreit dabei so fürchterlich und regt sich tierisch auf! Und außerdem wiegt er inzwischen fast 9 Kilo. Annika glaubt, sie ist inzwischen allergisch auf Jonas Schreifrequenz und versucht alles, um dieses Geräusch zu vermeiden…

Leider schläft er immer noch nicht durch, wacht nach dem Einschlafen oft nach einer halben Stunde oder nach einer Stunde kurz auf (oft reicht Popo-Schuckeln zum Wiedereinschlafen), dann schläft er oft bis zur ersten Stillmahlzeit zwischen 21 und 22:30 Uhr, trinkt und schläft sofort weiter, bis irgendwann zwischen 1 und 3 Uhr, trinkt und schläft danach leider oftmals nur noch 2 Stunden am Stück, zum Beispiel bis 5 Uhr, und danach nochmal bis 6:30 Uhr. Er will dann eigentlich nichts mehr trinken, schafft es aber nicht, durch Schuckeln, wieder einzuschlafen, so dass Annika ihn dann oft nochmal zum Wegdösen an der (fast leere) Brust nuckeln lässt, weil sie selbst sonst nicht genug Schlaf bekommt.

Zum Glück haben wir nun ein sehr großes Bett, so dass Jona einfach liegen bleiben kann und wir trotzdem genug Platz haben. Manchmal kommt nun auch Mare in den frühen Morgenstunden zu uns herübergetapert :-) und wir passen immer noch gemütlich zu viert rein.

Jona ist also unterwegs, inzwischen leider auch Richtung Steckdosen, Kamin, Mülleimern (die kleinen in den Badezimmern kippt er immer um). Er liebt es sich mit einem Löffel im Mund herumzufuhrwerken. Und er spricht: Mam-mam-mam, ba-ba-ba, da-da-da :-)

Mare hat ihren 3. Geburtstag mit Unmengen an Geschenken gefeiert, fühlt sich immer abwechselnd groß und klein: morgens meist groß, will alles selbst bestimmen, abends meistens klein, will auf den Arm und braucht Hasi zum Trösten. Sie schläft nach ein paar Test-Nächten, in denen sie immer abwechselnd oben und unten schlief, nun regelmäßig oben in dem großen Etagenbett, das nun im Kinderzimmer steht. Dort fällt einfach nichts heraus: weder sie selbst, noch die Kuscheltiere noch der Schnuller. Sie fährt nun ein größeres Laufrad und kann sogar den Ständer selbst hoch- und runterklappen, mit dem Fuß, versteht sich! Sie spielt viel und gerne mit ihrer Puppe Frida, liebt es, vorgelesen zu bekommen, und klettert wie eine Weltmeisterin. Inzwischen hat sie den Reiz der Süßigkeiten entdeckt (eine Nachwehe der ganzen Geburtstagsfeiern im September), und diskutiert täglich mit uns, ob die etwas Süßes darf und wieviel :-))

Bald lest ihr mehr…es gibt immer so viel zu erzählen!

Im Zoo

Vor ein paar Wochen waren wir als ganze Familie bei Hagenbecks im Zoo und haben auch noch Flo mitgenommen. Zu fünft haben wir dann die Giraffen, Elefanten und Bären bestaunt. am tollsten war aber das Eismeer.

Hier sind die Bilder

Neue Fotogalerie

Schon wieder eine neue Fotogalerie! Jepp. Wir haben uns einfach gesagt, dass es wenig Sinn macht, zwei Fotogalerien nebeneinander zu pflegen, in denen nur Bilder von einem Kind sind. Von Bildern, auf denen beide drauf sind ganz zu schweigen. Also gibt es jetzt die neue Fotogalerie Familie, in der ab heute alle Bilder drinnen landen werden. Diese sortieren wir dann nicht nur wie bisher chronologisch sondern auch thematisch. Macht das ganze hoffentlich noch etwas übersichtlicher. Die bisherigen beiden Galerien bleiben aber erhalten, bis wir die auch auf das neue Schema umgestellt haben.

Fotogalerie Familie

Jona – es bewegt sich was!

JONA kann plötzlich lauter neue Dinge:

Hurra, er kann’s! Jona kann sich nun vom Rücken auf den Bauch umdrehen. Seit wenigen Tagen fängt er an, die Beine in die Luft zu heben, sich dann auf die Seite zu kippen und dann mit viel Mühe über eine Schulter auf den Bauch. Noch setzt er es nicht so gezielt ein, aber er wird schon bald bemerken, dass er auf diese Weise neue Perspektiven einnehmen und eventuell auch an Dinge herankommen kann, die ihn interessieren.

Begonnen hat er mit ziemlich genau 5 Monaten mit einer Drehung vom Bauch auf den Rücken! Das war vor eineinhalb Wochen. Diese Drehung hat er aber noch nicht weiter ausgebaut.

Außerdem stemmt er sich jetzt in Bauchlage so weit vom Boden ab, dass er nur noch mit dem Bauch aufliegt und auf diese Weise im Kreis Spielzeug “verfolgen” kann, das er mit den Händen patschend irgendwohin bewegt hat. Wenn das Spielzeug allerdings aus seinem Blickfeld unter seiner Brust verschwindet, stört es ihn dort und er findet es nicht wieder. Oder er patschtes außer Reichtweite. Beides führt regelmäßig zu Protestquietschen.

Quietschende, höhe Töne sind ganz neu in seinem Repertoire. Seit längerem erzählt er uns schon etwas mit hännä, annä, dadi, nänä, didi und ähnlichen “Wörtern”.

Ebenfalls neu und ein großer Spaß ist Brei-Essen!! Nachdem er einen laaaaaaangen Durchfall überwunden hatte, wurde es höchste Zeit, mit Gemüsebrei zu starten, denn er hatte schon seit Wochen nach Tellern, Löffeln und allem gelangt, was zu Tisch in Reichweite war. Und ganz eindeutig wollte er auch probieren, hat zum Beispiel mit Begeisterung an Wassermelone gelutscht. Dann der erste Test mit Möhrenbrei: mmmh!!! Und er will unbedingt selber den Löffel zum Mund führen, total süß! Inzwischen sind wir bei Möhre+Kartoffel angekommen, bald wechseln wir zu Kürbis+Kartoffel und dann kommt Öl und dann Fleisch dazu (immer schön brav die neuen Zutaten einzeln eine Woche lang dazu, wie es bei allergiegefährdeten Kindern wie ihm angesagt ist). Dann ist der Mittagsbrei komplett. Und er liebt ihn und ist nach anfänglichen 10 Minilöffeln schon bei einem ganzen Glas (190g) angekommen, wow.

Es scheint fast so, als würde er nachts auch länger schlafen und seltener trinken, seit er Brei isst. Das wäre wirklich großartig, dann muss die Mama nur noch 3 Mal pro Nacht stillen :-)) Endlich hat er es geschafft und schon ein paar Mal 4-5 Stunden am Stück geschlafen (= nichts getrunken). Wir drücken uns selbst ganz fest die Daumen, dass es weiterhin besser wird. Denn leider hat er nun fast komplett den Schnuller verweigert, nimmt ihn nur noch kurz vorm Einschlafen im Manduca oder auf Mamas Arm. Und leider, leider schläft er im Moment nur noch entweder bei Mama an der Brust ein oder im Manduca…… Kinderwagen?- Fehlanzeige! Stubenwagen?- Fehlanzeige! Einfach hinlegen und dabeibleiben, streicheln und singen? Pfffff, absolute Fehlanzeige! Bei Papa auf dem Arm? Fehlanzeige!! Die Mama traut sich abends nicht mehr aus dem Haus und bringt Jona nun immer selbst zu Bett. Und da er nachts so oft aufwacht, muss auch immer die Mama hin und auch immer die Brust dran…. Naja, wir hoffen, er begreift irgendwann, dass er auch sicher und geborgen ist, wenn er “nur” im Arm liegt oder in den Kinderwagen gelegt wird. Irgendwann bald !?!

Und kitzelig ist er geworden, der Kleine. Überall am Körper eigentlich, heute hat Mama Annika auch unter den Fußsohlen das Kitzeln entdeckt, hihi! Und das Lachen dazu ist schon ein richtiges, herzhaftes Lachen, sooo niedlich.

Lieber Jona Matti, wir haben dich ganz doll lieb und du bist ein süßer kleiner Bär. Du wirst so schnell groß, bald bist du schon ein halbes Jahr alt, hurra!

Sommer zu viert

Endlich  mal wieder was im Blog schreiben – es ist echt schwierig im Alltag zu viert, das zu schaffen. Heute abend ist mal Gelegenheit dazu: Beide Kinder um 19:30 Uhr im Bett, Christoph zum Bandauftritt unterwegs –> Annika hat einen ruhigen Abend, sofern Jona nicht gleich wieder aufwacht.

Mare geht es super im neuen Kindergarten, den sie seit Mai besucht. Sie ist gaaaanz viel draußen im Garten, das haben wir uns so gewünscht. Und die Erzieherinnen und die Leitung sind allesamt motiviert, aufgeschlossen und kompetent. Wir werden immer freundlich begrüßt und Mare genießt sichtlich ihre vielen neuen Freiheiten. Sie ist jetzt bei den Großen, kann jeden Tag selbst entscheiden, bei welchem Angebot sie mitmachen will: Klettern, Tanzen, Malen, im Garten spielen, oder oder oder. Noch macht sie als eine  von wenigen einen Mittagsschlaf, denn den braucht sie noch. Seit Juli hat sie nur noch einen 5-Stunden-Platz. Das ist vor allem für mich eine große Umstellung, denn mein Mittagsschlaf fällt ersatzlos weg :-( Was im Prinzip okay ist, es sei denn, die Nacht war anstregend.

Jona geht es nun endlich, nach vier Monaten mit gaaanz viel Bauchweh (berühmte 3-Monats-Koliken, etwas länger) viel viel besser. Er schreit nicht mehr nach jeder Mahlzeit und muss bäuchlings im “Fliegergriff” herumgetragen werden. Er schafft es nun sogar, nachts zu trinken und gleich weiterzuschlafen, ohne jedes Mal ein Bäuerchen zu brauchen. Wenn eine Nacht mit 4-5 Mal stillen (z.B. 19 Uhr, 22 Uhr, 0:30 Uhr, 3:00 Uhr, 5:30 Uhr) vorübergeht, ohne dass wir ihm hochnehmen und herumtragen müssen, fühle ich mich schon erholt! Auf diese Weise kommt nun auch Christoph ab und an zu einer Nacht mit durchgehendem Schlaf und kann mich dann tagsüber, bzw. am nächsten Abend besser entlasten.

Meistens bin ich vormittags mit Jona unterwegs: kleine Besorgungen, Kurse, oder Einkauf. Mittags koche ich oder mache etwas warm, das Christoph am Wochenende vorgekocht hat. Dann hole ich Mare ab, meistens mit Jona zusammen. Dann sind wir oft im Garten, Mare spielt alleine oder ich spiele mit ihr, während Jona abwechselnd unterm Apfelbaum auf einer Decke liegt, auf meinem Arm herumgetragen wird und zuschaut oder ein Nickerchen im Kinderwagen oder im Manduca macht. Gegen 17:00 Uhr gesellt sich Christoph nach fleißiger Arbeit am Schreibtisch zu uns und macht ein bisschen Gartenarbeit oder spielt und hilft mit. Gegen 17:30 Uhr machen wir Abendbrot, oftmals draußen im Abendsonnenschein :-)

Fortsetzung folgt… (hoffentlich bald)

Lustig ist das Familienleben

So, jetzt sind wenigstens mal die beiden Fotogalerien auf dem neuesten Stand. Nach 2 Stunden neue Fotos einpflegen sind jetzt die neuesten über hundert(!) Fotos sowohl von Jona als auch von Mare online. Endlich.

Hm, mal sehen, wie diese Nacht wird. Bislang wacht Jona noch jede Nacht auf. Das ist ok, solange er nur trinkt, aber im Moment brüllt er auch immer fleißig. Aber so ein Mist, nach dem Trinken schläft er halt sofort wieder ein und nach ca. einer Stunde bekommt er dann heftiges Bauchweh. Das ist mal doof. Naja, da helfen nur zwei Sachen: Früh ins Bett gehen und Kümmelzäpfchen. Aber eine Dauerlösung ist das letztere ja nun mal nicht. Heute hat er keines bekommen, mal sehen ob man das merkt.

Ansonsten ist er glaube ich wieder mittendrin in einem Entwicklungssprung. Eigentlich war er heute den ganzen Tag müde, aber Einschlafen wollte er trotzdem nicht. Nun ja, zum Glück schläft Mare immer noch so wunderbar ein, selbst bei Gebrüll von nebenan. Allerdings hat sie letzte Nacht etwas unheimliches gemacht. Mare ist irgendwann, ich glaub so gegen halb vier einfach mal aufgestanden aus ihrem Bett, raus aus ihrem Zimmer und durch die Wohnung geirrt, auf dem Weg zu Mama. Allerdings ist sie nicht einfach in unser Zimmer gekommen, sondern hat sich in die Küche verirrt. Und heute morgen wusste sie von nichts. Das war mal merkwürdig. Sie scheint doch noch ein bißchen an der Eingewöhnung in den neuen Kindergarten zu knabbern zu haben. Mal sehen, ob wir auf diese Weise morgen zu etwas Gartenarbeit kommen.

Immerhin wachsen bei uns jetzt Tomaten, Bohnen, Erbsen, Möhren, Zwiebeln und Kartoffeln. Und die Zucchini pflanze ich nächste Woche ein. Nur der Giersch ist ein unglaubliche Plage.

Ach ja, mittlerweile geht auch das Autofahren mit Jona und er brüllt nicht mehr die ganze Fahrt ununterbrochen, sondern schaut aus dem Fenster oder schläft oder schnullert. Und das ist schon bemerkenswert, denn den Schnuller nimmt er nur, wenn er so müde ist, dass er ihn eigentlich nicht mehr braucht. Ansonsten will er ihn eher nicht so gerne haben.

 

Neues Fotos von Jona

Seit heute (30.03) gibt es ein paar neue Fotos von Jona in der Fotogalerie.

2.Monat

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